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Daten im Bordkarten-Barcode: Datenschutz-Guide

Bordkarten-Barcodes können Name, Buchungscode, Route, Flug, Sitzplatz und weitere Daten enthalten. Erfahre, was darin steckt und wie du sie sicher teilst.

5 Min. Lesezeit11. Aug. 2026Aktualisiert 15. Sept. 2026
Eine Bordkarte liegt in einem bernsteinfarbenen Schild, an dem Scanstrahlen abprallen

Ein Bordkarten-Barcode ist nicht nur ein Bild, das am Gate die Schranke öffnet. Er enthält eine strukturierte Reisemeldung mit Daten wie Name, Buchungscode, Route, Flugdetails, Sitzplatz und weiteren betrieblichen Angaben.

Behandle den Code und die sichtbare Buchungsreferenz als sensible Daten. Dieser Guide erklärt, was ein IATA Bar Coded Boarding Pass enthalten kann, warum seine Standardfelder normalerweise nicht deinen vollständigen Passenger Name Record abbilden, wie ausstellerspezifische Felder variieren können und wie du ein Ticket vor dem Teilen sicher schwärzt.

Die praktische Antwort

Poste keine unbearbeitete Bordkarte. Wenn du ein Bild teilen musst, decke den gesamten Barcode und den sichtbaren Buchungscode vollständig ab. Exportiere anschließend ein neues, flaches Bild ohne bearbeitbare Ebenen und prüfe genau diese Datei. Eine digitale Signatur kann die Integrität belegen, macht den Barcode aber nicht vertraulich.

Was ein Bordkarten-Barcode enthalten kann

Ein Standard-BCBP enthält normalerweise eine Buchungsreferenz und operative Boarding-Felder. Bedingte und ausstellerspezifische Felder variieren je nach Airline, Route und Check-in-Situation.

Identität und Buchung

Passagiername und Buchungsreferenz, auch Record Locator genannt, sind zentrale Kennungen, die häufig in der Nachricht stehen.

Reise

Abflugort, Ziel, Airline, Flugnummer und Flugdatum ordnen die Bordkarte einer konkreten Reise zu.

Boarding

Kabine, Sitzplatz, Check-in-Sequenz und Passagierstatus helfen Airline- und Flughafensystemen bei der Abfertigung.

Bedingte Daten

Gepäcknummern, Vielfliegerangaben, Dokumentenprüfungen, Fast-Track-Berechtigungen und Airline-interne Felder können je nach Fall hinzukommen.

Die IATA-Seite zu den Common Use Standards beschreibt den Standard für Bordkartendaten, die in einem maschinenlesbaren zweidimensionalen Barcode codiert werden.

Ein Standard-BCBP ist normalerweise nicht dein vollständiger PNR

Eine Buchungsreferenz im Barcode kann auf eine Reservierung verweisen. Ein Standard-BCBP enthält normalerweise diese Referenz und operative Boarding-Felder, aber keine Kopie des vollständigen Passenger Name Record. Aussteller können zusätzliche eigene Felder ergänzen. Nimm deshalb nicht an, dass jeder Barcode denselben Umfang hat. Der Standardinhalt konzentriert sich auf Felder, die zur Identifikation und Abfertigung bei Check-in, Sicherheitskontrolle und Boarding benötigt werden.

Die britische Regierungsinformation zum Passenger Name Record erklärt, dass ein vollständiger PNR außerdem Reisedaten und Reiseplan, Ticketinformationen, Kontaktdaten, Reisebüro, Zahlungsinformationen, Sitzplatz und Gepäckinformationen enthalten kann. Die bei einer Airline gespeicherten Daten können damit umfangreicher sein als der Inhalt des Bordkarten-Barcodes.

Warum der Buchungscode trotzdem sensibel ist

Der Barcode muss nicht die vollständige Reservierung enthalten, um ein Risiko darzustellen. Ein sichtbarer Name zusammen mit dem Buchungscode kann ausreichen, um über die Buchungsverwaltung einer Airline weitere Informationen aufzurufen oder Änderungen zu versuchen.

Codiert, lesbar und signiert sind verschiedene Dinge

Ein BCBP ist so codiert, dass kompatible Flughafensysteme ihn einheitlich auslesen können. Die Codierung verändert die Darstellung der Nachricht. Sie verschlüsselt die Daten nicht und versteckt sie nicht vor Personen mit geeigneter Decoder-Software.

Lesbarer Inhalt

Pflichtfelder, bedingte Angaben und Airline-spezifische Felder bleiben Teil der strukturierten Barcode-Nachricht und sind für kompatible Systeme lesbar.

Optionale Signatur

Ein Sicherheitsfeld kann eine digitale Signatur enthalten, mit der ein Prüfsystem Veränderungen erkennt. Sie schützt die Integrität, nicht die Vertraulichkeit.

So schwärzt du eine Bordkarte sicher

Taiwans nationale Cybersicherheitsbehörde warnt vor dem Teilen von Ticketbildern und empfiehlt, Barcodes vollständig unkenntlich zu machen, wenn sich das Teilen nicht vermeiden lässt. Nutze diesen strengeren Ablauf für Bordkarten auf Papier und auf dem Smartphone.

1

Teile möglichst kein Ticketbild

Ein Zielfoto oder einfacher Reiseplantext zeigt die Reise, ohne eine Berechtigung offenzulegen. Das ist die sicherste Option.
2

Decke Code und Buchungsreferenz vollständig ab

Lege eine deckende Fläche über den gesamten Barcode einschließlich seiner weißen Randbereiche und über jeden sichtbaren Buchungscode. Ein Beschnitt, bei dem ein Teil sichtbar bleibt, reicht nicht.
3

Führe die Schwärzung fest mit dem Bild zusammen

Exportiere das Ergebnis als neue Bilddatei ohne bearbeitbare Markierungs- oder Formebenen. Eine ablösbare Form oder Anmerkung ist keine verlässliche Schwärzung.
4

Prüfe die exportierte Kopie

Öffne genau die Datei, die du senden willst. Prüfe Miniaturansichten, Spiegelungen, doppelte Codes, Text unter dem Barcode und mögliche weitere Seiten.

Dasselbe gilt, wenn du technische Hilfe anforderst. NeatPass erklärt die optionale Schwärzung von Anhängen und die weiterhin nötige Kontrolle unter NeatPass-Hinweise zum Datenschutz bei Fehlermeldungen.

Das Teilen in Apple Wallet steuert der Aussteller

Apples Anleitung zum Teilen aus Wallet erklärt, dass sich nur manche Tickets und Pässe teilen lassen. Fehlt die Teilen-Taste, hat die Airline oder ein anderer Aussteller das Teilen des Passes in Wallet nicht aktiviert. Apples Datenschutzhinweis für Wallet erklärt außerdem, dass das Hinzufügen eines Passes sichtbare Informationen zur Anzeige und Verwaltung mit deinem Apple Account verknüpfen kann. Diese Verarbeitung ist vom Signierungsdienst von NeatPass getrennt.

Was NeatPass verändert und was erhalten bleibt

NeatPass wurde so entwickelt, dass Ticketdokumente und Barcode-Inhalte auf dem iPhone verarbeitet werden. Ein konvertierter Wallet-Pass bewahrt den sensiblen Barcode-Inhalt, weil der Scanner dieselben Daten wie in der Quelle benötigt. Der Wechsel zu Wallet macht diese Daten nicht veröffentlichungsfähig.

NeatPass bewahrt das Quelldokument neben dem Pass auf. Der NeatPass-Guide zur Datenverwaltung erklärt die lokale Mediathek und Löschoptionen.

Die genaue Netzwerkgrenze

Ticket- und Barcode-Inhalte werden lokal verarbeitet. Für einen gültigen Wallet-Pass erhält der Signierungsdienst die Datei manifest.json mit kryptografischen Hashes der Passdateien, nicht die Ticketdatei. Der Dienst verarbeitet zur Absicherung außerdem eine pseudonyme App-Attest-Kennung sowie IP-Adresse und technische Anfragemetadaten. Die aktuelle NeatPass-Datenschutzerklärung behandelt Speicherfristen und rechtliche Details.

Import und Verarbeitung können ohne Netzwerkverbindung funktionieren, wie der NeatPass-Offline-Modus beschreibt. Das Hinzufügen des fertigen Passes zu Wallet benötigt weiterhin die oben beschriebene kurze Signierungsanfrage.

Sensible Bordkarten auf deinem iPhone organisieren

Mit NeatPass kannst du ganz einfach jedes Ticket, jeden Pass oder jede Kundenkarte in Apple Wallet umwandeln.

Häufige Fragen

Den Pass speichern, ohne seine Daten zu veröffentlichen

Laden

Behandle den Barcode als Teil des Tickets

Ein Bordkarten-Barcode ist kompakt, aber nicht harmlos. Halte ihn privat, trenne seine betrieblichen Felder vom umfangreicheren PNR und nutze eine blickdichte, fest mit dem Bild verbundene Schwärzung, wenn eine Datei dein Gerät verlassen muss.

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